Sie sind nicht angemeldet.

lucky1levin

Konsolen & Konsolenspiele & Marktplatz - Moderator

(123)

  • »lucky1levin« ist männlich
  • »lucky1levin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 362

Aktivitätspunkte: 85 200

Wohnort: Leipzig

Beruf: Administrator eines Gameforums

Guthaben: 30 530 E-Dollar

Renommeemodifikator: 9

Level: 36 [?]

Erfahrungspunkte: 875 917

Nächstes Level: 1 000 000

Danksagungen: 12

  • Nachricht senden
715

Seit über 12 Monaten Mitglied Seit über 12 Monaten Mitglied Seit über 12 Monaten Mitglied Seit über 12 Monaten Mitglied

1

Friday, 10. June 2011, 20:53

Miyuki-chan im Wunderland

"Fushigi no Kuni no Miyuki-chan", "Miyuki-chan im Wunderland" bzw. "In den Wunderländern" ist eine Reihe von 7 Kurzgeschichten die 1994/95 für das japanische Anime-Magazin Genki geschaffen wurde. Frei nach lewis Carrols "Alice im Wunderland" gerät die Schülerin Miyuki jedesmal in eine bizarre Fantasie-Welt, in der ihr früher oder später die Kleider vom Leib gerissen werden, bevor sie wieder in der normalen Welt aufwacht - und alles von vorne beginnt...

Die ersten beiden Episoden führen die Heldin in eine wilde Parodie von Lewis Carrolls Wunderland und Spiegelland, wo sie einem skateboardfahrenden Bunny, den Zwillingen Toh-Li und Cho-Li, der Teegesellschaft der verrückten Hutmacherin, der Cheshire-Katze, der (Sado)-Königin, sexy Schachfiguren und vielen anderen begegnet.

In den weiteren Stories verschlägt es Miyuki in's "Fernseh-Land", ins Land der Gelegenheitsjobs, ins Mah-Jongg-Land, ins Videospielland und in die Welt von "X". Das hervorstechendste Merkmal all dieser Wunderländer ist dabei, dass sie ausschließlich von schönen Frauen bevölkert sind - sogar in "X-Land" begegnet Miyuki nur den weiblichen Charakteren des Mangas bzw. Kinofilms.

Clamp selbst kommentiert dies im SD-Sketch am Ende des Sammelbandes so: "Es ist nun mal hauptsächlich für ein männliches Publikum gemacht - also zeigen wir das, was sich Männer unter dem Wunderland vorstellen..."

Die ersten beiden Episoden wurden 1995 auch in eine 30-minütige OVA umgesetzt, wobei das Drehbuch wieder einmal von Nanase Ohkawa selbst stammt; Charakterdesign und Animationsregie wurden von Tetsuro Aoki übernommen. Diese Adaption ist eine der bisher besten Umsetzungen eines Clamp-Mangas überhaupt - sowohl, was das Charakterdesign und die Qualität der Animation betrifft, als auch was die Nähe zur Story angeht. Auch wenn die "Story" an sich etwas mager ist - Miyuki wandert nun mal nur durch die beiden Wunderländer und begegnet verrückten Gestalten - es ist unterhaltsam, bunt, ein bißchen sexy und einfach wunderschön anzusehen. Für Clamp-Fans gehört diese OVA einfach zu den "Pflichtübungen".

Ähnliche Themen