Akt 1
Ein versehentlicher Gast
„Meine Kammerraden, Brüder und Schwestern! Heute stehen wir hier um den Feind Trotzig ins Gesicht zu blicken und zu sagen: Wir sind Kirianer und wir Ergeben uns nicht unserem Schicksal! Wir kämpfen bis zum bitteren Ende! Und unser Glaube lässt uns gegen jeden Feind Bestehen der es Wagt uns zu versklaven! Wir kämpfen für unsere Familien, auf das sie weiter Leben können! Der Imperator ist mit uns und egal was auch passieren mag, wir werden nicht Aufgeben, wir werden nicht Kapitulieren! Nein wir kämpfen bis zum Tod! Für unser Volk, für den Imperator und für unseren Glauben! Zum SIEG! “
Verfasser Unbekannt
Sergeant Kerol blickte angestrengt über das Schlachtfeld, das sich auf eine Länge von elf Kilometer erstreckte. Das einst mal schön anzuschauende Land, mit seinen saftigen Grünen Wiesen und den wundervollen Majestätischen Arconbäume war nun zu einen Feld aus vertrockneter Erde geschändet worden. Riesige risse und löcher prägten das Land wie ein Gesicht voll von Narben. Vom damaligen Glanz war nun nichts mehr übrig geblieben.
Ein langer Schützengraben aus angehäufter Erde der mit Beton verstärkt wurde, zog sich ebenfalls wie eine lange Narbe durch das trostlose Land, doch dieser Graben musste sein. Es war die letzte Verteidigungstäte der Kirianer. Warum?
Weil sie angegriffen wurden von einen Feind dem Grausamkeit und Brutalität im nicht nach stand. Die Gnadenlosigkeit war gewaltig, auf ihren Weg vernichteten und zerstörten sie alles was ihnen in die Quere kam. Die Kirianer kannten für eine solche Rasse nur ein Wort: Klarenaz. In unserer Sprache würden sie wie folgt heißen „Vernichter aus dem Raum“. Sie kamen ohne Vorwarnung aus dem Warpraum mitten in der Toten Zone, die Tote Zone war ein Bereich das sich wie eine grenze um das gesamte Kirianische Imperium zog und somit ihr Gebiet Markierte. Für jede andere Rasse die in das Territorium der Kirianer eindrang gab es nur eine Warnung, wurde diese Ignoriert wurden die Eindinglinge angegriffen und meistens auch erfolgreich vernichtet. Dies bescherte den Kirianern auch den ruf der Unbarmherzigkeit ein, was ihnen durch aus recht war, denn somit wurden sie alle in ruhe gelassen und konnten sich ihrer eigen Zivilisation widmen. Doch die Klarenaz waren anders, das einzige Patrouillen Schiff was dort stationiert war, hatte nur noch eine einzige Minute Daten über die Klarenaz senden können, denn die Klarenaz besaßen eine eigenartige Technologie, die den der Kirianer überlegen war.
Diese Bestien, dessen Schiffe aus Lebenden Organismen bestanden, bahnten sich einen Weg direkt zum Hauptplaneten der Kirianer Kiras! Jeder Planet der ihnen entgegen kam wurde allem Lebens beraubt und verdorben. Die Klarenaz hatten nach ihrer Ankunft bei Kiras schon über weit über 70 Milliarden Leben ausgelöscht, die Schiffe der Kirianer, egal wie stark wurden von den ihren in gnadenloser Schnelligkeit zerstört, oft wagten die Captians der Kirianischen Schiffe einen verzweifelten weg, denn auch wenn die Klarneaz stark waren, unbesiegbar waren sie keines falls. Eine gewaltige Explosion genügte um die Biologischen Schiffe der Klarenaz Tödlich zu verletzen oder zu vernichten.
Und die Kirianer würden mit allen mitteln versuchen diese Monster aufzuhalten, sie würden kämpfen bis zum Letzten Mann, Frau oder Kind.
Kerol wand sein Blick vom Schlachtfeld ab und schaute sich stattdessen im Graben um. Dieser hatte eine beachtliche Größe von elf Kilometer. Wie gesagt, sollte dieser Graben fallen, so würde auch die Hauptstad von Kiras fallen: Kiris. Und wenn Kiris fallen sollte, würden die Klarenaz ganz Kiras einnehmen können und niemand im Imperium könnte sie aufhalten. Und wenn dann der rest des Planeten gefallen war, würden die Klarenaz von dort aus in jeden Sektor des Kirianischen Imperium eindringen können und das wäre den Kirianern ihr Untergang. Genau dies musste verhindert werden. Kerol war fest entschlossen nicht aufzugeben oder gar zu verlieren. Doch wusste Er auch dass sie bis jetzt fast nur Niederlagen eingesteckt hatten. Ein Großteil der Kirianischen Raumflotte ward bereits vernichtet, und die übrigen Schiffe befanden sich in der Umlaufbahn und lieferten sich einen erbitterten Kampf gegen die Übermacht der Klarenaz. Nur noch die Schiffe des Südlichen Imperiums waren alle intakt, doch diese befanden sich gerade auf dem Weg mit allen Soldaten die sie Aufbringen konnten.
Eine leichte Brise kam auf. Der Wind zerrte leicht an Kerol prächtigen Umhang, dieser hatte ein Rotes Innenfutter und außen hatte der Umhang ein Marine Blau mit zarten Roten Fäden die den Anschein machten als sei der Umhang Marmoriert. Kerol besaß eine Plattenrüstung die seine Arme, Beinschienen und Brustkorp schützten. Sie bestand aus Platial, einen Metall das es in der gesamten Galaxie nur siebenmal auf unterschiedlichen Planeten gab, und alle waren sie im Kirianischen besitzt. Kerol trug auf dem Kopf eine Pelzhaube das es um diese Jahreszeit sehr kalt war, und der Regen macht es auch nicht gerade besser.
Sein Gesicht strahlte eine starke natürliche Autorität aus. Ihm wuchs ein drei Tage Bart. Sein Dunkles gar fast schwarzes Haar war an den Seiten kahl rasiert. Und an der Linken Schläfe war eine kleine Narbe zu sehen die wie ein umgekehrtes S aussah. Seine Grüne Augen schauten sich mit klarem Blick im Schützengraben um. Kerol sah überall leid, Tote Soldaten lagen überall herum, niemand hatte die Zeit um sie zu begraben odersie weg zu schaffen. Leben und Tod waren in diesem Graben beinahe gleichgestellte gewesen, denn jedes mal wenn die Klarenaz angriffen gab es mehr Tote. Das Leben war in diesen Tagen schon fast mit einem Luxusgut zu vergleichen. Jeder der den Kampf mit einem der Klarenaz überlebte konnte sich glücklich schätzen.
Kerol war der Anführer einer kleinen Gruppe von Soldaten, die Er schon seit Jahren führte. Bis zu den Angriffen der Klarenaz hatte er noch keinen Mann oder Frau verloren, doch nun sah alles anderes aus. Die Klarenaz hatten erst seit einigen Tagen Kiras angegriffen und Kerol verlor schon am ersten Tag sieben seiner engsten Freunde und Soldaten, als sie seine Heimatstadt Kad verteidigten.
Doch für Kerol kam es sogar noch schlimmer. Die Klarenaz griffen mit einer solchen Schnelligkeit und Brutalität an, das die Hälfte der Stadt in binnen Minuten vernichtet wurde. Unter den Zahllosen Opfern dieses Massakers befanden sich auch seine Frau und seine Tochter. Sie waren schon am Anfang der Schlacht verloren gewesen. Es brauchte zehn Mann um ihn davon abzuhalten noch den Leichnamen seiner Familie zu suchen obwohl die Stadt in Trümmern lag und von den Klarenaz besetzt ward.
Seit diesem Tag schwor er sich jedem Feind der es auch nur wagen sollte einen Kirianer zu Töten den Krieg zu erklären. Der Kampf war seine einzige Möglichkeit gewesen um nicht durch den Verlust seiner Familie verrückt zu werden.
Kerol sah Kirston an, den Funker seines Trupps, wie er an einer Betonplatte lag und eine Zigarette rauchte. Kerol selbst hielt nichts vom Rauchen, doch Kirston meinte einmal: „Mein Leben ist sowie so schon zu kurz, warum also aufhören wenn weiß das man eh stirbt?“. Kerol wurde nicht wirklich aus Kirston schlau, doch Kirston war ein guter Funker und Soldat, weshalb es ihm dann auch egal war.
„Alles klar bei dir Kirston?“ fragte Kerol freundlich beim vorbeigehen. Kirston schaute auf und rief etwas gelangweilt: „Alles klar Sergeant.“
Kerol nickte zufrieden. Er hatte es sich zur Aufgabe gemacht nach seinen Leuten des Öfteren zu schauen. Es war die Pflicht eines jeden Sergeanten sich um die Moral seiner Leute zu kümmern.
Als er weiter ging sah Er wie Herkon ein kleines Nickerchen machte, Herkon hatte die Arme auf den Schutzwall gelegt und auf diesen ruhte dessen Kopf, und er gab ein leises Schnarchen von sich. Kerol schüttelte leicht den Kopf und ging weiter. Seit sie die Hauptstadt verteidigten bekamen sie nicht viel Schlaf.
Plötzlich blieb Kerol stehen und schaute wider auf das Schlachtfeld. Irgendwas kam ihm merkwürdig vor, er dachte einen schwarzen Fleck am Horizont zu sehen.
Ein Wassertropfen landete plötzlich auf seinem Gesicht. Kerol schaute nach oben, der Himmel wurde auf einmal unnatürlich dunkel, die Wolken zwängten sich zu einer Dichten Masse an, so das Kerol auf einmal ein Beklemmendes Gefühl bekam. Donner hallte über das Schlachtfeld und jeder Soldat schreckte auf, da dieser sehr laut war. Herkon fuhr ebenfalls hoch und schaute sich erschrocken um. Er sah den Sergeant neben sich stehen und blickte nun auch in die Unheilvollen aussehenden Wolken.
Ein Blitz zuckte über die Wolkenmasse. Das Feld und der Graben wurden kurzzeitig dabei erhellt. Dann fing es an zu Regnen. Minute um Minute wurde der Regen fester.
„Ich habe ein ganz mieses Gefühl…“ sprach Kerol wie abwesend. Herkon schaute ihn irritiert an.
Plötzlich vernahm Kerol ein leises pfeifen im Ohr wahr. Er wand wieder seinen Blick auf den Horizont. Der schwarze fleck von vorhin war nun größer. Dann wurde es ihm schlagartig klar!
Plötzlich erschütterte eine Explosion die Erde und Kerol wurde von den Füßen gerissen. Er sah wie eine Biobombe der Klarenaz nicht einmal zehn Meter rechts von ihm in den Graben einschlug. Er hörte schrei von Soldaten die von der Ätzenden Gaswolke umgebracht wurden.
„Gasmasken!“ schrie Kerol zu seinen Leuten. Jeder zog sich seine Gasmaske auf. Die Biobomben richteten nur über die Atemwege verehrenden Schaden an, diejenigen die die Gase Einatmeten wurden von innen nach außen verätzt. Doch wenn man eine Gasmaske trug konnte einem nichts passieren, sofern sie in Ordnung war.
Kirston rannte auf Kerol zu und rief hektisch etwas durchs Funk, doch Kerol konnte es nicht so gut durch die Masken verstehen.
„Was ist los Kirston?“ rief Kerol, als dieser bei ihm war.
Kirston rang nach Luft, unter den Gasmasken war es Stickig und Heiß. „Sergeant! Das HQ meldet Feindsichtung!“
„Erzählen sie mir was neues!“ antwortete Kerol barsch und zeigte auf dem Horizont wo der schwarze fleck sich zu einem breiten Streifen gebildet hatte. „Sir sie verstehen nicht!“ rief Kirston eilig.
„Was soll ich nicht verstehen?“ rief Kerol etwas wütend.
„Das HQ meldet eine Feindesansammlung von ca. über viereinhalb millionen Klarenaz!“ Kerol schaute Kirston schockiert an. Fast viereinhalb Millionen Klarenaz kamen auf sie zu, ein verdammter Sturmangriff! Das konnten sie nicht gebrauchen. Vor allem das sie auch noch gewaltig in der Unterzahl waren! Nun konnte Kerol nicht mehr sagen ob sie den Graben hallten konnten. Was da auf sie zukam war eine lebendige Masse aus Fleischreißenden Klauen und Zähnen die so scharf wie Messer waren und jede Platialrüstung durchbohrten wie Butter. Doch obwohl es für Kerol den Anschein hatte, das sie nicht gewinnen konnten, war er nicht bereit aufzugeben. Wenn sie sterben sollten würden sie ihre Leben so Teuer verkaufen wie sie konnten.
„Kirston!“ rief Kerol, „Öffne einen Kanal an alle die hier im Schützengraben sind!“. Kirston nickte eilig und machte sich an die Arbeit nach wenigen Minuten sprach er: „Kanal ist offen Sergeant. Sie können reden.“
Kerol atmete einmal Tief ein und entspannte sich. „Meine Brüder und Schwestern! Hört mir zu! Mein Name ist Sergeant Kerol, ich bin weder General noch Kommandant. Soeben hat das HQ gemeldet das eine beträchtliche Armee der Klarenaz auf uns zustürmt. Sie sind uns zahlenmäßig überlegen. Doch lasst mich euch eines sagen: Wir sind Kirianer! Und wir haben noch nie Aufgegeben! Ich hege nicht den Zweifel das Heute viele ihr Leben lassen werden, doch wir müssen diesen Graben halten! Um jeden Preis! Wenn Kiris fällt, ist das gesamte Kirianische Reich in größter Gefahr! Dann kann keiner die Klarenaz mehr aufhalten.“
Sergeant Udea lehnte gerade gelassen an einer Betonmauer und lauschte der Rede von diesem Kerol gespannt zu. Sie war überzeugt nicht einen cm Boden den Klarenaz zu überlassen und war bereit dafür zu sterben.
„Wir sind Kirianer! Wir sind in der ganzen gegen als Krieger bekannt. Wollen wir so leichtfertig unseren Ruf auf Spiel setzten, weil wir ein Paar Bestien nicht die Stirn bieten können?“
Der Panzerkommandant Kales von dem 2034 Regiment hörte die Stimme von Kerol durch einen kleinen Lautsprecher im Panzer, und Brüllte seine Leute an das sie die Panzer gefechtsbereit machen sollten.
„Der Erste Imperator sprach einmal: Ein Kirianer kann nicht verlieren solange er oder sie mir eisernen Willen an sein Volk glaubt und Kämpft! Und genau das will ich dass ihr heute tut! Kämpft mit eisernen Willen für euer Volk, eurer Heimat, euren Glauben! Für Kiras!“
Ein lautes einheitliches brüllen ertönte von dem Schützengraben. Jeder aber auch wirklich jeder war so von Kerols rede Ermutigt das sie alle für Kiras und dem Imperator bereitwillig Sterben würden falls dies verlangt war.
„Macht euch Kampfbereit!“ rief Kerol durch das Funk. Die Scharfschützen gingen nach vorne und legten ihre Gewehre zum Feuer bereit. Kerol hörte wie einige durch dass Funk Beteten, es waren jedoch keine Angstgebete sondern Gebete die mit Stolz und Glorie für ihr Land galten.
Larea war eine Scharfschützin aus dem Trupp von Kerol, sie sah durch ihr Fernglas das auf den 75mm Kaliber der Der Waffe angebracht war. Langsam aber sicher konnte sie die Klarenaz durch das Fernrohr erkennen. Diese widerlichen Bestien die alles Töteten was ihnen in die Quere kam. Sie bemerkte ein leichtes beben, jedoch konnte sie nicht sagen ob es von den Panzern kam, die hinter ihnen Deckung gaben oder es einfach die schier unglaubliche große Masse der Klarenaz war. Sie bemerkte wie Kerol Plötzlich neben ihr stand. Er war ein fantastischer Anführer ihrer Meinung nach, doch seid dem Tod seiner Familie hatte Kerol sich geändert. Seine Einfühlsamkeit und Nettigkeit waren verloren gegangen. Nur sein reiner Glaube und der Hass auf die Klarenaz waren ihm geblieben.
Sein rechtes Bein stand auf einen Felsen, der Umhang flatterte heldenhaft im Wind, die Regentropfen prasselten auf sein Gesicht ein, doch er verzog keine Mine. Seine rechte Hand umklammerte den Griff seines Schwertes, und in der linken hielt er eine Plasmapistole. Er war bereit für den bevorstehenden Kampf.
Als die Klarenaz sich auf bis zu 2000 Metern näherten rief Kerol durch das Funk an alle Soldaten: „Feuer!“
Die Mächtigen Geschütze der Panzer hinter dem Graben ließen die Erde erben als sie Feuerten. Die Geschosse schlugen mit ungeheurer Wucht in die Massen der Klarenaz. Brocken aus Gestein und Erde wurden umher geschleudert genauso wie die Klarenaz selbst. Die Brocken zerquetschten die Klarenaz unter ihrem Gewicht, die Explosionen rissen ihre Körper brutal auseinander.
Während die Panzer nachluden, feuerten die Scharfschützen. Jede Kugel aus ihren Gewehren war Tödlich und Präzise. Sie waren gut geschult mit dem Umgang des Gewehrs. Jeder Schuss tötete eines dieser Biester. Doch die Lebenden Kreaturen Trampelten über ihre Toten hinweg und Stürmten immer weiter auf dem Schützengraben zu. Wieder Schoss ein Salve der Panzer und vernichtete damit einige hundert Klarenaz, doch es waren einfach zu viele. Die Klarenaz würden es bis zum Graben schaffen.
Die Klarenaz waren nun auf bis zu 500 Metern nahe an den Schützengraben herangekommen.
„Nahkampfwaffen!“ schrie Kerol durch den Funk, damit alle es hören konnten. Die Scharfschützen zogen sich von dem Erdwall zurück und ließen die normalen Soldaten nach vorne.
Die normalen Infanteriesoldaten hatten ein Standard Plasma Halbautomatik Maschinenkanone, dazu kam noch ein Schwert und ein Standard Plasmakanone.
Kerol sah einige neue Gesichter, wahrscheinlich neue Rekruten die erst ihre Ausbildung hinter sich hatten. Sie werden den Tag wahrscheinlich nicht überleben… dachte Kerol in Gedanken. Er Bedauerte es das so Junge Männer und Frauen ihr Leben lassen mussten.
Die Klarenaz waren nur noch einige Meter von dem Graben entfernt. Kerol Hob sein Kettenschwert und Rief: „Meine Brüder und Schwestern, für KIRAS!!!“
Die Soldaten schossen mit den Plasmagewehren ununterbrochen auf die Klarenaz, die versuchten den Wall zu erklimmen. Kerol traf eines der Biester am Bein, das Biest viel zu Boden. Obwohl es noch Lebte wurde es von seinen Gleichgesinnten einfach zertrampelt ohne Rücksicht zu nehmen.
Dann war es soweit. Die Klarenaz erklommen den Wall und fingen an sich durch die Reihe der Kirianer zu metzeln. Immer wenn die Kirianer eines der Biester erledigten kamen fünf neue über den Wall. Doch niemand war gewillt den Bestien auch nur einen cm Boden zu geben.
Kerol Stach mit dem Kettensägeschwert in den Hals eines der Biester, blaues Blut spritzte aus dem Hals und es verblutete qualvoll auf dem Boden. Das war eines der ziele von Kerol. Sie zu Quälen und zu Töten! Mit der Plasmapistole schoss er einem anderen Biest in die Schulter, doch der Schuss prallte an dem harten Chitin platte ab.
Kerol sah wie Herkon links neben ihm stand und einen Klarenaz mit dem Kolben den Kopf einschlug. Dann hob Herkon das schwere Maschinengewehr und schoss eine Tödliche Salve von Plasmablitzen in die Reihe der Feinde. Ein Klarenaz nach dem andern viel unter dem schweren Feuer von Herkons Waffe. Er tötete beinahe 100 Klarenaz nach dem die Munition verbraucht war. Herkon schmiss sein Gewehr zur Seite, und zückte zwei breite Schwerter hinter seinem Rücken hervor und schmiss sich in die Reihen der Klarenaz. Mit einem Kriegsschrei stach er mit dem rechten Schwert unter dem Kinn des Klarenaz durch den Kopf und mit dem linken Schwert durchbohrte er den Leib eines anderen Biestes. Unfassbar schnell zog er seine Schwerter aus den Toten Leiber der Klarenaz und stieß immer und immer wieder in andere Leiber.
Larea wurde von zwei Klarenaz eingekreist, sie hatte nur ihr Scharfschützengewehr zu Verteidigung, doch wenn sie einen Schuss abgab würde sie viel zu lange brauchen um nachzuladen. Doch sie musste es riskieren. Eines der Bestien griff sie an, Larea wich nach links aus hob das Gewehr und schoss. Die 75 mm Kugel bohrte sich durch den Schädel dass Biestes, durchdrang die Knochen, zerfetze das Gehirn und trat auf der anderen Seite wieder aus. Plötzlich stach der andere Klarenaz nach Larea und traf sie an dem rechten Bein. Sie schrie auf und knickte mit dem Fuß weg. Nun lag sie hilflos auf dem Boden und ein Klarenaz war kurz davor sie ins Jenseits zu beförder. Doch bevor die Bestie auch nur einen Kratzer verursachen konnte durchdrang eine schimmernde Klinge den hals der Bestie und mit einer Umdrehung wurde der Kopf vom Rumpf getrennt. Es war Xiver. Er stand mit ausdruckloser Mimik dort und half ihr beim Aufstehen.
„Lass dich nicht nochmal einkreisen.“ Sprach Xivier bloß und schmiss sich wieder in den Kampf. Am liebsten hätte sie sich bei ihm bedankt, doch er war schon weg. Sie holte ihr Schwert hervor, es hatte eine Gebogene sichel und lag leicht in der Hand, die Perfekte Waffe für sie. Nun stürzte auch sie sich in den Kampf.
An einer Stelle konnten die Klarenaz jedoch durchbrechen. Sie bewegten sich nun in den Gängen und töteten jeden der ihnen in weg war. Einige kletterten sogar den Beton hoch und griffen nun die Panzer an.
Kales schaute durch einen Schlitz der vorne im Panzer war. Irgendwas stimmte da nicht. Er Hörte nur noch schrei und zwar von Kirianern!
„Was ist da los?!?“ rief Kales durch das Funk.
„Sind… gebrochen! Können… halten…“ das Signal wurde von ständigen Rauschen unterdrückt.
„Verdammt was passiert da unten?!?“ rief er den Gedanken laut aus. Plötzlich sah er wie etwas den Beton hochgeklettert war. Es war ein Klarenaz!
„Sie haben eine Bresche geschlagen!“ rief Kales in Panik er rechnete nicht dass sie so schnell herankommen würden. „Achtung an alle Panzer! Die Klarenaz haben die Bresche erklommen werden angegriffen!“
Er drehte sich zu seinen andern drei Kammeraden im Panzer und rief Laut: „Los besetzt die Seiten Geschütze und Aktiviert die automatischen Maschinengewehre! Sie dürfen uns nicht zu nahe kommen!!!“ kaum als er das aussprach heulten die Motoren auf und aktivierten die Maschinengewehre zu Verteidigung.
Kales saß als einziger nicht an einem Geschütz, er musste das Feuer lenken und die Koordinaten von den Klarenaz weiter geben.
Das Rattern der Maschinengewehre kam nun auch von anderen Panzern, die meldeten dass sie angegriffen wurden. Ununterbrochen wurde auf die Horden von Leibern geschossen, die im Kugelhagel fielen. Doch immer neue Viecher kamen hervor und griffen wie eine unermüdlich welle an. Es waren zu fiele, doch die kleinen konnten den Panzern nur wenig Schaden anrichten.
Kales stockte der Atem als er eine gigantische Bestie sah. Die Bestie war über drei Meter groß, hatte Klingen die so lang wie die Panzer selber waren und dicke Chitin-Schuppen.
„Scheiße!“ mehr konnte Kales dazu nicht mehr sagen. Das Monster rannte plötzlich auf einen der Panzer zu, die sichelartigen Klingen bohrten sich ohne Probleme in die verstärkte Panzerung des Panzers und hob diesen auch noch hoch. Dann schmetterte es den Panzer zu Boden und wand sich dem nächsten zu. Der zerschmetterte Panzer fing an zu Brennen, die Besatzung hatte es teilweise überlebt und kamen aus dem Panzer, doch Sekunden später wurden sie von den Klarenaz zerfleischt. Kales wusste, das ihnen das gleiche Passieren würde. Doch sie mussten dieses Monster vernichten, egal um welchen Preis!
Er drehte das Hauptgeschütz und zielte damit auf das Monster. Er hatte den Kopf des Viehs genau im Visier. Die Zielangabe gab grünes Licht und er schoss. Das Panzergeschoss sollte in der Lage sein dieses Monster aufzuhalten. Doch plötzlich Bauten sich Unmengen von Klarenaz vor dem Gigant auf und fingen das Geschoss ab. Die Klarenaz wurden Pulverisiert, doch das Monster war noch heil, und es wand sich ihnen zu.
„NACHLADEN!!!“ rief Kales eilig die Männer schauten ihn erst an und fragten sich was er hat. Sie hatten das Monster noch nicht gesehen. „Nachladen!!!“ rief er nochmals nachdrücklich, doch zu spät! Die Sichelklingen durchdrangen den Panzer, eine davon durchbohrte den Körper von einem der Besatzung. Dieser schaute schockiert auf die Sichelklinge, die aus seinem Bauch ragte. Und verendete dann. Das Monster hob den Panzer hoch, nun konnte Kales dem Biest direkt in die Augen sehen. Sie waren gelblich und voll von Blut unterlaufen. Die Pechschwarze Pupille schaute ihn abartig an. Doch da Packte Kales seine Pistole und schoss einen Schuss auf das Auge ab. Das Auge von der Bestie wurde von der Kugel zerfetzt. Die Bestie zog die klauen aus dem Panzer raus und lies ihn unsanft auf den Boden fallen. Das Monster schrie und fuchtelte wild mit seinen Klauen und tötete alles was ihm in die Quere kam, selbst eigene Artgenossen.
Kales erlangte wieder das Bewusstsein, er sah wie Hasans Kopf von zwei schweren Platten zerquetscht wurde. Nab war noch am Leben, doch fehlte ihm der rechte Arm. Nab kroch zur Ausstiegluke und versuchte sie zu öffnen. Kales wusste wenn Nab sie öffnen würde, würden sie von den anderen Klarenaz zerfleischt werden.
„Nicht…“ stöhnte Kales. Sein Bein war im Chassis des Panzers eingeklemmt gewesen. Doch Nab schaffte es irgendwie die Luke aufzukriegen, kaum als er raus gekrochen war stürzten sich die Klarenaz auf ihn und zerstückelten ihn.
Kales wusste das eines der Biester gleich in den Panzer steigen würde und ihn tötet. Doch er wollte nicht kampflos aufgeben. Nur wusste er nicht wie er das machen sollte. Kales hatte eine Pistole und nur noch sieben von den acht Schuss übrig. Dann bemerkte er die Panzergeschosse, die hinten im Heck lose herumlagen. Plötzlich hörte er ein lautes Knurren, Kales dachte erst es sein eines der Kleinen Biester, doch es kam kein einziges wesen in den Panzer. Stattdessen bemerkte er ein leichtes Beben. ES war wieder da. Plötzlich durchstachen wieder die Sichelklauen den Panzer und hoben ihn an. Durch die Luke sah er das Gesicht des Monsters. An der rechten Seite floss blaues Blut aus dem Auge.
„Na haste mich vermisst?“ sprach Kales furchtlos er packte seine Pistole und zielte auf einen der Sprengköpfe. „Schmor in der Hölle!“ schrie Kales und schoss auf die Geschosse, nach dem Dritten Schuss ging der Panzer mit samt allen noch lebenden Innsassen in die Luft. Die Explosion zerriss den Kopf der Bestie. Der gigantische leib viel um und zerquetschte unter seinem Gewicht zwei Panzer und eine Menge Klarenaz.